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Jugendkirche St. Maria in valle

Nichtoffener Realisierungswettbewerb zur Jugendkirche -St. Maria in valle- Nordhausen

Prägendes Element ist der großzügige Vorplatz am Haupteingang der Jugendkirche und das neue Seitenschiff mit den Seminarräumen. Die Räume der Kirche und der Freiraum korrespondieren miteinander und gehen ineinander über. Durch die Umgestaltung der historischen Kirche mit der Integration von Kirchenraum, Seminarräumen und Cafe auf einer barrierefreien Ebene erfährt die Stadt Nordhausen an diesem historischen Standort eine Stärkung von öffentlichen und städtischen Räumen.
Das neue Seitenschiff ist ein moderner, zeitgenössischer Baukörper der sich in seiner Größe und Formgebung auf das bestehende Ensemble bezieht. Die ruhige Fassade in handwerklich bearbeiteter, monolithischer Erscheinung und einem präzise gesetzten Durchbruch zum Kirchgarten, wird mit einer „Lichtfuge“ an das Bestandsgebäude angeschlossen. Dieser Rücksprung lässt den Raum zwischen historischer Kirche und neuem Seitenschiff erlebbar durchfließen und schafft einen angemessenen, lesbaren Übergang in die Seminarräume und den Kirchgarten. Die markante aber schlichte Formensprache entwickelt sich aus der inneren Funktion und dem Ziel, durch fließende Raumfolgen eine hohe Nutzungsflexibilität und barrierefreie Erreichbarkeit zu ermöglichen. Der im Südwesten geschaffene Haupteingang ist mit seiner großzügigen Öffnung klar vom Platz aus als Haupteingang erkennbar und dient als Empfang, Garderobe und Verteiler der Besucherströme. Das Jugendcafe orientiert sich in exponierter Lage zu diesem Vorplatz und zur Stadt hin und öffnet sich zum Kirchenraum.

Platzierung: 1.Preis
Projektart: Umgestaltung und Erweiterung
Entwurf: 01/2013
Fertigstellung: 11/2017